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Der Reiner Schwur 1276

Roman Zehetmayer

HLK-Blog 12/2026 (18. 9. 2026)

Die Ausgangslage

‚Porträt‘ Ottokars von Böhmen im Liber fundatorum Zwetlensis (sog. „Bärenhaut“), Anfang 14. Jahrhundert
Abb. 1: ‚Porträt‘ Ottokars von Böhmen im Liber fundatorum Zwetlensis (sog. „Bärenhaut“), Anfang 14. Jahrhundert© Stiftsarchiv Zwettl

Nach dem kinderlosen Tod Herzog Friedrich des Streitbaren am 15. Juni 1246 gab es keinen allseits anerkannten Erben und so kam es zwischen mehreren „externen” Protagonisten zu heftigen Auseinandersetzungen um die Herzogtümer Österreich und Steiermark. Eine entscheidende Rolle dabei spielte der heimische Adel. Der österreichische einigte sich 1251 auf den böhmischen Königssohn Přemysl II. Ottokar als Herzog, der, um seine Legitimität zu erhöhen, 1252 die Babenbergerin Margarete heiratete. Bei der Hochzeit waren auch einige steirische Adelige anwesend, die Ottokar augenscheinlich auf seine Seite bringen wollte, zumal er Ansprüche ebenso auf die Steiermark stellte. Allerdings griff auch der ungarische König Béla IV. in das Geschehen ein, der ebenso die Steiermark für sich gewinnen wollte und dabei von Teilen des Adels unterstützt wurde. Die Auseinandersetzung endete 1254 mit dem Frieden von Ofen: die Steiermark ging zum größten Teil an den Ungarnkönig, doch wurden das Pittener Gebiet und der Traungau Ottokar zugeschlagen. Steyr, die namengebende Burg, lag somit nicht mehr in der Steiermark.[1]
König Béla verlor bald an Zustimmung und 1257/58 erhob sich vorrangig der Adel aus den südlichen Landesteilen gegen ihn. Der Ungarnkönig konnte die Situation nur kurzfristig noch einmal in den Griff bekommen. Anfang 1260 gelang es den diesmal offenbar weitgehend geschlossen vorgehenden und von einigen österreichischen Standesgenossen unterstützten steirischen Adeligen schließlich, die ungarischen Truppen aus der Steiermark zu vertreiben, wo nun der Böhmenkönig die Macht übernehmen konnte. Béla nahm dies aber nicht ohne weiteres hin und griff noch einmal an, verlor aber die entscheidende Schlacht bei Groißenbrunn im Marchfeld.[2]
Sollten sich die an der Seite Ottokars kämpfenden steirischen Adeligen ähnlich vorteilhafte Privilegien wie die österreichischen Standesgenossen und eine Beteiligung an der Regierung erhofft haben, so wurden sie enttäuscht. Ottokar honorierte die Mithilfe des steirischen Adels nämlich kaum, nicht zuletzt wohl, weil er die Steiermark im Unterschied zu Österreich „mit dem Schwert erworben” hat. Der kampferprobte böhmische Marschall Wok von Rosenberg wurde zum capitaneus der Steiermark ernannt, der in Folge zwar Landtaidinge einberief und so den Landesadel bis zu einem gewissen Grad einbezog, aber keinen mitregierenden Rat wie in Österreich installierte. 1269 gelang es Ottokar, auch das benachbarte Kärnten zu erwerben.
Ende der 1260er Jahre kam es zu ersten offenen Konflikten zwischen Ottokar und einigen wichtigen steirischen Adeligen, ohne dass die Hintergründe deutlich werden. Möglicherweise haben sie sich geweigert, ihre Burgen böhmischen Besatzungen zu überlassen, vielleicht haben sie aber auch Burgen unrechtmäßig erbaut. Die Angelegenheit wurde planiert, aber auch in den folgenden Jahren kehrte keine Ruhe mehr ein, wobei wohl die Beanspruchung durch die zahlreichen Kriegszüge Ottokars ein wichtiger Grund für die Unzufriedenheit des Adels war. Dennoch besuchte dieser die Versammlungen mit den Amtsträgern Ottokars weiterhin zahlreich, so dass die Zustimmung für diesen doch noch einigermaßen vorhanden gewesen sein dürfte.

Die unmittelbare Vorgeschichte

Die Situation blieb jedoch angespannt und es kam bald zu neuen Auseinandersetzungen zwischen steirischen Adeligen und Ottokar. So ließ Ottokar 1271 den bedeutenden untersteirischen Adeligen Siegfried von Mahrenberg hinrichten, ohne dass die dahinterstehenden Motive restlos aufzuklären wären.[3]
Eine breitere Opposition formierte sich aber erst nach der vom steirischen Adel mit Freuden aufgenommenen Königswahl Rudolfs von Habsburg am 1. Oktober 1273, der bald die von Ottokar seit 1251 erhaltenen Herzogtümer für das Reich reklamierte. Der österreichische und steirische Adel sah nun seine Chance, den ungeliebten Böhmenkönig loszuwerden, und nahm vielleicht bereits in der ersten Jahreshälfte 1274 Kontakt mit Rudolf auf. Ottokar setzte daraufhin um die Jahreswende 1274/75 Milota von Dédic zum Statthalter in der Steiermark ein, der Geiseln stellen ließ und Besatzungen in Städte und Burgen legte.[4]
Dennoch schloss sich Hartnid von Wildon vielleicht gemeinsam mit einigen weiteren steirischen Adeligen bereits kurze Zeit später einem offenen Aufstandsversuch der Österreicher an. Nur mit brutalen Mitteln – angeblich wurden Hartnids als Geiseln gestellte Kinder auf Wurfmaschinen gespannt – ist es Ottokar noch einmal gelungen, dem Herr zu werden.[5]

Der Reiner Schwur

Die Urkunde des Reiner Schwurs, 19. September 1276
Abb. 2: Die Urkunde des Reiner Schwurs, 19. September 1276© OeStA/HHStA, UR AUR 1430
„Älteste Ansicht“ von Stift Rein im Missale ad usum monasterii Runensis, datiert 1492/93
Abb. 3: „Älteste Ansicht“ von Stift Rein im Missale ad usum monasterii Runensis, datiert 1492/93© Stiftsbibliothek Rein, Codex Runensis 206 / Foto: Elisabeth Brenner
Heutige Ansicht von Stift Rein
Abb. 4: Heutige Ansicht von Stift Rein© Wikimedia Commons / C.Stadler_Bwag; CC-BY-SA-4.0

Im Oktober 1276 betrat Rudolf von Habsburg mit einem Heer österreichischen Boden und fand dort rasch Unterstützung. Bereits Ende August, Anfang September drang von Süden her sein Verbündeter Graf Meinhard von Görz-Tirol in Kärnten ein, ohne auf viel Widerstand zu stoßen, und rückte gegen die Steiermark vor.[6]
Eine exakte Chronologie der nun folgenden und fast ausschließlich beim Steirischen Reimchronisten Ottokar aus der Gaal überlieferten Wochen ist schwer herzustellen, doch gelang es Meinhard offenbar zunächst, einige ungenannt bleibende steirische Städte, und zeitgleich steirischen Adeligen, die von böhmischen Truppen gehaltenen Burgen einzunehmen. Meinhard begann schließlich mit der Belagerung der von Milota von Dédic besetzten Stadt Graz. Bei der Gelegenheit stieß Hartnid von Wildon zu Meinhard. Milota und die böhmische Besatzung konnten sich nur kurz halten. Unterstützung für Ottokar gab es zuletzt nur noch im erst am 7. September 1276 von ihm privilegierten Judenburg, das aber dann doch rasch von Graf Heinrich von Pfannberg erobert wurde.[7]
Genau in dieser Phase, am 19. September 1276, kamen im Stift Rein die wichtigsten steirischen und Kärntner Adeligen zu einer Versammlung zusammen, erklärten sich als dem Reich verpflichtet und zu Vasallen des Reichs. Sie schworen, König Rudolf einmütig bedingungslos zu dienen und sich gegenseitig bis zum Tod zu unterstützen. Falls jemand von ihnen zum Verräter werden sollte, möge er die Reichslehen verlieren und als rechtlos und verflucht angesehen werden.[8]
Bevor auf einige Punkte näher eingegangen wird, soll die Frage der zeitlichen Einordnung diskutiert werden, gibt es doch einerseits Ansichten, wonach der Schwur den Aufstand initialisierte, und andererseits solche, wonach die Versammlung zu Rein erst im Nachhinein abgehalten wurde. Aufgrund des erwähnten Fehlens einer genauen Chronologie ist eine Einordnung schwierig, doch könnte die Wahrheit in der Mitte liegen. Die genannten Kärntner Adeligen werden vermutlich erst mit Meinhard in die Steiermark gekommen sein, die Wahl von Rein als Versammlungsort könnte darauf hinweisen, dass die Belagerung des nahen Graz gerade im Gange war, wohin man sich (noch) nicht begeben konnte.[9] Zu bedenken ist dabei, dass ausgerechnet Hartnid von Wildon nicht in Rein zugegen war, der aber gemäß den Ausführungen des Reimchronisten ausdrücklich vor Graz zu Meinhard gestoßen ist. Der Reiner Bund könnte demnach davor geschlossen worden sein. In Rein anwesend war aber Herrand von Wildon, von dem der Reimchronist schreibt, dass er nach dem „Einmarsch” Meinhards in die Steiermark die Burg Eppenstein einnahm. Ob er dies vor oder nach der Reiner Versammlung zuwege gebracht hat, lässt sich nicht entscheiden, eher aber davor. So oder so muss man davon ausgehen, dass die Herrschaft der „Böhmen” innerhalb weniger Wochen zusammengebrochen ist.
Zum Inhalt ist zu ergänzen, dass sich die Adeligen in Rein nicht bloß König Rudolf anschlossen, sondern sich bei der Gelegenheit ausdrücklich als Vasallen des Reichs bezeichnet haben. Dies war nicht belanglos und kein Zufall, sondern Absicht und hat eine längere Vorgeschichte, die bereits mit der Georgenberger Handfeste beginnt. Damals, 1186, wurde nämlich ausdrücklich festgehalten, dass die Steirer bei einem tyrannenhaften Verhalten des Landesfürsten sich an den Herrscherhof wenden dürfen, um vor den Reichsfürsten ihr Recht zu fordern.[10] Noch deutlicher wird diese direkte Beziehung der Steirer zum Reich im sogenannten „Freiheitsbrief” Kaiser Friedrichs II. 1237.[11] Im Jahr davor war ein Großteil des steirischen Adels von Herzog Friedrich den Streitbaren abgefallen, der sich in einem Konflikt mit Kaiser Friedrich II. befand und von diesem seiner Herzogtümer für verlustig erklärt wurde. Die Aufständischen schlossen sich daraufhin dem Kaiser an, der im April 1237 ein Privileg für den steirischen Adel ausstellte, in dem im Wesentlichen die Georgenberger Handfeste bestätigt wurde, wo aber die steirischen Ministerialen zusätzlich ausdrücklich als direkt dem Reich unterstehend bezeichnet werden. Dies war möglich, weil sie damals den Kaiser als ihren unmittelbaren Herrn ansahen. Der Sieg des Herzogs im Jahre 1239 machte den „Freiheitsbrief” seines kaiserlichen Namenvetters freilich obsolet.[12]
1276 war eine nicht ganz unähnliche Situation eingetreten, denn die steirischen Adeligen hatten wiederum dem Landesfürsten, Ottokar, die Anerkennung verweigert bzw. ihre Bindungen als gelöst angesehen und sich direkt dem König angeschlossen.[13] Die Steirer konnten somit an die Urkunde und die Situation von 1237 anknüpfen. Mit der Bezeichnung als Reichsvasallen hatten die Adeligen vermutlich aber nicht nur die Definition des momentanen rechtlichen Status im Sinne, sondern wollten zum Ausdruck bringen, dass sie grundsätzlich und auch zukünftig einzig dem Herrscher unterstellt sein wollten. Davon erhofften sie sich eine dauerhaft bessere Stellung. Inhaltlich ist weiter zu beachten, dass in der Urkunde ausdrücklich von einem gegenseitig eingegangenen Bündnis mit sehr weitreichenden Pflichten und Folgen bei Nichtbeachtung die Rede ist. Die Adeligen haben sich dabei ungewöhnlich weit vorgewagt und sich gegenseitig in die Pflicht genommen. Ganz offensichtlich sollte mit allen Mitteln ein Ausscheren verhindert bzw. unmöglich gemacht werden.
Dieses Risiko machte sich für den steirischen Adel bezahlt, denn Rudolf musste ihm nun entgegenkommen. Ende 1276 erließ er für die Dauer von fünf Jahren einen Landfrieden, wodurch der „gute alte Rechtszustand” hergestellt werden sollte. Am 18. Februar 1277 bestätigte Rudolf das Privileg Kaiser Friedrichs II. des Jahres 1237. Im Rudolfinum findet sich sogar der Zusatz, dass ein neuer Landesfürst einen Eid auf das Privileg von 1237 ablegen muss und nur nach dem Rat der pars maior et melior der ministeriales eingesetzt werden darf. Wie in der Urkunde des Jahres 1237 und im Reiner Bundbrief wurden die steirischen Ministerialen wiederum als direkt dem Reich unterstellt bezeichnet.[14] Zurecht konnte Luschin von Ebengreuth die Handfeste von 1277 deshalb als Höhepunkt der politischen Stellung der steirischen Ministerialität bezeichnen.[15]

Anmerkungen

[1] Maximilian Weltin, Landesherr und Landherren. Zur Herrschaft Ottokars II. Přemysl in Österreich. In: Maximilian Weltin, Das Land und sein Recht. Ausgewählte Beiträge zur Verfassungsgeschichte Österreichs im Mittelalter, hg. von Folker Reichert/Winfried Stelzer (= MIÖG-Ergänzungsband 49, Wien/München 2006), 130–187 [in Folge: Weltin, Landesherr], hier 137, 144, 145; Folker Reichert, Landesherrschaft, Adel und Vogtei. Zur Vorgeschichte des spätmittelalterlichen Ständestaates im Herzogtum Österreich (= Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 23, Köln/Wien 1985), 74–77 [in Folge: Reichert, Landesherrschaft]; Heinz Dopsch, Erstmals unter einem König. Die Epoche Přemysl Otakars II. In: Heinz Dopsch/Karl Brunner u. a., Die Länder und das Reich. Der Ostalpenraum im Hochmittelalter (= Österreichische Geschichte 1122–1278, Wien 1999), 441–484 [in Folge: Dopsch, Erstmals], hier 445f.
[2] Gerhard Pferschy, Das Gefüge der Herrschaft König Ottokars über die Steiermark. In: StUB 4, XI–XXV, hier XI; Gerhard Pferschy, Ottokar II. Přemysl, Ungarn und die Steiermark. In: Maximilian Weltin/Andreas Kusternig (Hgg.), Ottokar-Forschungen (= Jahrbuch des Vereins für Niederösterreich NF 44/45, Wien 1978/79), 73–91 [in Folge: Pferschy, Ottokar], hier 80ff.; Dopsch, Erstmals 454f.
[3] Gerhard Pferschy, Zur Beurteilung Siegfrieds von Mahrenberg. In: Herwig Ebner (Hg.), Geschichte und ihre Quellen. Festschrift für Friedrich Hausmann zum 60. Geburtstag (Graz 1977), 367–378, hier: 376.
[4] Reichert, Landesherrschaft 85; Weltin, Landesherr 175f., 211; Gerhard Pferschy (Hg.), Urkundenbuch des Herzogtums Steiermark, Band 4: 1260–1276 (Wien 1975) [in Folge: StUB 4], Nrr. 546, 549; Wilhelm Wattenbach (Hg.), Continuatio Vindobonensis. In: MGH SS 9 (Hannover 1851) [in Folge: Continuatio Vindobonensis], 705 zu 1274; Pferschy, Ottokar 90.
[5] Continuatio Vindobonensis 706 zu 1275. Hartnid griff demnach in Styria zu den Waffen, so dass er nicht wie vermutet von seinen oberösterreichischen Besitzungen aus agierte; Joseph Seemüller (Hg.), Ottokars österreichische Reimchronik, Bd. 1 (= MGH Dte. Chron. 5/1, Hannover 1890) [in Folge: Reimchronik], Verse 13748 sqq.; Georg H. Pertz (Hg.), Heinrici de Heimburg Annales. In: MGH SS 17 (Hannover 1861), 711–718, hier 715 zu 1275, wo aber keine Rede von der Steiermark ist; Weltin, Landesherr 176.
[6] Etwa Reichert, Landesherrschaft 85f.; im Detail Oswald Redlich, Rudolf von Habsburg. Das Deutsche Reich nach dem Untergange des alten Kaisertums (Innsbruck 1903) [in Folge: Redlich, Rudolf], hier 268–333.
[7] Reimchronik Verse 13994–14135; Redlich, Rudolf 272f.; Gerhard Pferschy, Zur Geschichte des Reiner Schwures von 1276. In: Blätter für Heimatkunde 50 (1976), 168–173, hier 171f.
[8] StUB 4, Nr. 600.
[9] Gerhard Pferschy, Der Schwur zu Rein und die Urkunde vom 19. September 1276. In: Der Reiner Schwur. Zum Festakt des Landtages in der Cistercienserabtei 1976 (Rein 1976), 25–27, hier 26.
[10] Letzter Druck: Roman Zehetmayer unter Mitarbeit von Sonja Lessacher/Günter Marian u. a. (Hgg.), Niederösterreichisches Urkundenbuch 4: 1182–1205 (= Publikationen des IÖG VIII/4/Publikation des NÖ Landesarchivs, St. Pölten 2023) [in Folge: NÖUB 4), Nr. 31.
[11] Ernst Schwind/Alfons Dopsch (Hgg.), Ausgewählte Urkunden zur Verfassungs-Geschichte der deutsch-österreichischen Erblande im Mittelalter (Innsbruck 1895) [in Folge: Schwind/Dopsch, Urkunden], hier Nr. 36 (1237 IV).
[12] Reichert, Landesherrschaft 21; Karl Spreizhofer, Georgenberger Handfeste. Entstehung und Folgen der ersten Verfassungsurkunde der Steiermark (= Styriaca, Neue Reihe 3, Graz–Wien–Köln 1986), 74ff.
[13] Siehe auch Maximilian Weltin, Die „Georgenberger Handfeste” und ihr Stellenwert in der Geschichte der Länder ob und unter der Enns. In: Maximilian Weltin, Das Land und sein Recht. Ausgewählte Beiträge zur Verfassungsgeschichte Österreichs im Mittelalter, hg. von Folker Reichert/Winfried Stelzer (= MIÖG-Ergänzungsband 49, Wien–München 2006), 324–337 [in Folge: Weltin, Handfeste], hier 333.
[14] Maximilian Weltin, König Rudolf und die österreichischen Landherren. In: Maximilian Weltin, Das Land und sein Recht. Ausgewählte Beiträge zur Verfassungsgeschichte Österreichs im Mittelalter, hg. von Folker Reichert/Winfried Stelzer (= MIÖG-Ergänzungsband 49, Wien–München 2006), 421–435, hier 421f., 426; Reichert, Landesherrschaft 90, 103; Schwind/Dopsch, Urkunden Nr. 52; StLA Laa A7 (Insert des verlorenen Originals in einer Urkunde Herzog Ernsts von 1414 I 18, Graz); Weltin, Handfeste 334.
[15] Arnold Luschin, Die steirischen Landhandfesten. Ein kritischer Beitrag zur Geschichte des ständischen Wesens in Steiermark. In: Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen 9 (1872), 119–207, hier 147.

HR Priv.-Doz. Dr. Roman Zehetmayer MAS​, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien; Lehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung; 2009 Habilitation; 2000–2005 Archivar am Steiermärkischen Landesarchiv; seit 2005 Archivar am Niederösterreichischen Landesarchiv und seit 2017 Leiter der Abteilung Niederösterreichisches Landesarchiv und Niederösterreichische Landesbibliothek. Herausgeber des Niederösterreichischen Urkundenbuchs.
Arbeitsschwerpunkte: mittelalterliche Verfassungs- und Adelsgeschichte vor allem in Österreich; Urkundenwesen

 

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