„Vergessene“ Hügelgräber: Das Beispiel Kögelbauer beim Leibnitzer Frauenberg
Bernhard Hebert








Hügelgräber gehören zu den charakteristischen und durchaus häufigen archäologischen Denkmalen im Südostalpenraum; aus der Hallstattzeit und besonders aus der Römerzeit sind sie gerade in der Steiermark vielerorts anzutreffen, vor allem in der West- und Oststeiermark. Aufgrund ihrer Sichtbarkeit zogen sie immer schon die Aufmerksamkeit von Ortsansässigen, interessierten „Laien” und dann seit dem 19. Jahrhundert verstärkt von Archäolog·innen auf sich. Auf die Entdeckungs- und Forschungsgeschichte im Allgemeinen soll hier allerdings nicht weiter eingegangen werden, ebenso wenig auf die Probleme des Denkmalschutzes mit dieser charakteristischen, landschafts- und bewusstseinsprägenden Denkmalkategorie, nur so viel: So zahlreich die Hügelgräber in vielen Regionen vertreten sind, so häufig sind trotz aller Bemühungen die Verluste.[3]
Ein Beispiel hierfür sind die Hügelgräber beim Gehöft Kögelbauer: Hier auf der markanten Hügelkuppe zwischen Sulmtal und Brautgraben[4] westlich des Frauenbergs bei Leibnitz befand sich ein seinerzeit ausgedehntes Hügelgräberfeld, das zumindest seit den 1960er Jahren in der Forschung bekannt war. Eduard Staudinger, der nicht nur um die Archäologie rund um Leibnitz hochverdiente Korrespondent der Historischen Landeskommission, notiert dazu in seinem Protokoll[5] aus offenbar älterer Überlieferung: „Parzelle 643: Anwesen ‚Kögelbauer’. Ringsum in den Wäldern seien viele Hügel gewesen. Bei Anlage des Gehöftes habe man den Wald gerodet, und die Hügel eingeebnet. Im Obstgarten sind einige noch zu erkennen. Im Walde südlich vom Anwesen sei noch ein geöffneter Grabhügel.”
Man wird überlegen können, ob der von Staudinger mehrfach überlieferte Vulgoname Kögelbauer (im Franziszeischen Kataster und heute „Kogelbauer”) nicht eher von den „Kögeln”, also den bei der ansässigen Bevölkerung und in den lokalen Überlieferungen oft so bezeichneten Hügelgräbern, kommt als von dem Kogel, auf dem das Gehöft liegt.
Staudinger zeichnet die von ihm vorgefundene Situation in einem anderen Protokoll (Abb. 1).[6]
In einem der im genannten Obstgarten (Gst. 643 KG Seggauberg) gelegenen Hügelgräber beim Kögelbauer hat Staudinger am 25. und 26. 8. 1965 auch selbst gegraben. Staudinger beschreibt einleitend nochmals, und diesmal klarer und der Planskizze besser entsprechend, die vorgefundene Situation; die Hügelgräber lagen nämlich auch auf dem südlich anschließenden Waldgrundstück (Gst. Nr. 648/1 KG Seggauberg) (siehe Abb. 2).[7]
Staudinger konnte in dem von ihm ergrabenen Hügelgrab eine kleine, in seiner Skizze gut festgehaltene Steinsetzung aus „Buntsandstein”, „Schieferbrocken” und Aflenzer Kalksandstein, einem in der Nähe anstehenden und häufig verwendeten Material, feststellen (Abb. 3).
In einem in Bruchstücken erhaltenen kleinen weißen Aflenzer Kalksandsteinquader sah Staudinger, wohl zu Unrecht, die Bekrönung eines „Stein-Mandls”, also einer Art innerhalb (!) des Hügelgrabs errichteten Steinmonuments; wahrscheinlich handelt sich jedoch um den Teil eines Grabeinbaus bzw. einer Grabkammer. An Funden erwähnt Staudinger lediglich das „Wandstück einer schwarzen Keramik” und „das Bodenstück einer sehr dunklen Keramik (schwarzbraun?), dessen errechneter Ø etwa 11 cm betrug. Ohne Töpferscheibe gearbeitet.” Leichenbrand wurde nicht festgestellt, der „Hügel anschließend wiederhergestellt und die Rasenziegel wieder aufgesetzt”. Mit Vorsicht könnte man anhand der Keramikbeschreibung auf eine hallstattzeitliche Entstehung dieses Hügelgrabs schließen.
Gemeinsam mit Staudinger hat Gerald Fuchs im Zuge seines Landesaufnahmeprojekts dann rund 20 Jahre später die Hügelgräber besichtigt und in seinem Protokoll aus dem Jahr 1987 festgehalten: „Etliche (5–10) flache Tumuli, großteils planiert, nur mehr 2 bis 3 am Waldrand erhalten. Ein Tumulus gegraben; Steinsetzung, Keramikfrge.”[8] Um ungefähr dieselbe Zeit konnte der Verfasser mit Anton Steffan, Burgmuseum Deutschlandsberg, die damals noch erhaltenen Hügelgräber besichtigen, die am eher steilen Südhang der Kögelbauer-Hügelkuppe zwischen dem Gehöft und dem Kogelbauerweg – teilweise in wiesigem Gelände, teilweise im Wald, jedenfalls wohl großteils auf Grundstück Nr. 648/1 – lagen. Danach finden sich keine weiteren Notizen zu den Hügelgräbern, die von Forschung und Denkmalpflege irgendwie „vergessen” wurden. Nach Schlägerungen erfolgte zu einem derzeit nicht bestimmbaren Zeitpunkt, jedenfalls nach dem Frühjahr 2024 eine Planierung, welche die bis dahin verbliebenen Hügelgräber weitestgehend zerstört hat, wie eine Begehung durch das Bundesdenkmalamt im April 2026 ergeben hat. Im aktuell (1. 5. 2026) im GIS Steiermark abrufbaren Laserscan sind – neben rezenten Störungen und Aufschüttungen – mehrere Hügelgräber (möglicherweise bis zu einem Dutzend) noch recht gut auszunehmen, auch ein Hügel mit einer alten zentralen Störung ganz im Südwesten,[9] der aber aufgrund der Beschreibung Staudingers nicht der von ihm ergrabene gewesen sein kann, sondern der damals schon „geöffnete” sein wird (Abb. 4).
Noch besser ist die Situation mit den Hügelgräbern im Süden („A” bezeichnet den Hügel mit der alten Störung) in dem anhand der originalen LIDAR-Daten des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung von Susanne Tiefengraber im Zuge ihres ab 2011 laufenden ALS-Projektes erzeugten Bild zu erkennen,[10] auch die Höhensiedlung auf der Hügelkuppe, auf die weiter unter kurz einzugehen sein wird, sowie ein am bewaldeten Nordrand des Plateaus auf dem Waldgrundstück Nr. 648/1 KG Seggauberg liegender großer Grabhügel (B), neben dem möglicherweise zwei weitere flache erhalten sind.
Dieses Hügelgrab („B” in Abb. 5)[11] ist ebenfalls durch eine alte Grabung im Zentrum soweit gestört, dass vom Hügel nur ein sichelförmiger Rand erhalten blieb. Dieser Zustand war bereits im Jahr 1978 gegeben; der damalige Grundbesitzer wusste gegenüber Anton Steffan, Burgmuseum Deutschlandsberg, zu berichten, dass die Grabung vom – hier nicht weiter vorzustellenden – Landesarchäologen Walter Schmid[12] durchgeführt worden sei.
Hügelgrab „B” kann nun aufgrund der 1978 nachträglich in der alten Grabungsstörung getätigten Funde zweifellos in die spätere Hallstattzeit (HA C2/D1) datiert werden. Bei diesen Funden im Burgmuseum Deutschlandsberg (Inv. BMDL 1339, Abb. 6)[13] handelt es sich um Fragmente zweier großer Fußschüsseln[14] und Reste eines bei der seinerzeitigen Grabung gekappten Kegelhalsgefäßes, die in einer im Zentrum und unter der Basis des noch feststellbaren Bustums befindlichen rechteckigen Grube lagen. In dieser Grube fand sich auch eine mit der Spitze nach Norden schräg in den gewachsenen Boden getriebene eiserne Lanzenspitze (Inv. 1339/1; L. 32 cm, Abb. 6) mit rautenförmiger Mittelrippe; diese Deponierungssitte von Lanzen begegnet in ähnlicher Form in der nahen Burgstallnekropole (Gemeinden Gleinstätten und Großklein).[15]
Möglicherweise bezeugt dieses der Forschung bislang unbekannte Hügelgrab eine einstige Ausdehnung des hallstattzeitlichen Hügelgräberfeldes über die gesamte Hügelkuppe, zumal auch hallstattzeitliche Streufunde vom seinerzeit beackerten Plateau bekannt sind.[16] Eine Zugehörigkeit des repräsentativen Bestattungsplatzes zur jenseits des Brautgrabens nahegelegenen hallstattzeitlichen Höhensiedlung am Frauenberg scheint wahrscheinlich.
Von der Hügelkuppe (heute nördlich des Gehöfts Kögelbauer noch unverbaut: Gst. Nr. 641/1, 641/3, 643 KG Seggauberg) ist seit Langem[17] – in typischer topografischer Situation – eine Siedlung der Kupferzeit (Lasinja-Kultur) bekannt, die man in der Forschung meinte und meint, wenn die Fundstelle Kögelbauer/Kogelbauer in der Katastralgemeinde Seggauberg genannt wird; die Hügelgräber wurden ja „vergessen”.
Neben diesen durchaus reichen kupferzeitlichen Funden und den oben erwähnten wenigen hallstattzeitlichen (und auch urnenfelderzeitlichen) sind aber auch latènezeitliche[18] und römerzeitliche[19] vorhanden, die von Rudolf Illek, dem akkuraten Sammler von Oberflächenfunden,[20] ab den 1970er Jahren aufgelesen und später dem Burgmuseum Deutschlandsberg überlassen worden waren. Unter diesen findet sich auch das Fragment eines nur 5,1 cm hohen Marmorreliefs (BMDL Inv, Nr. 1066/1, Abb. 8),[21] das eine Frauenfigur mit einem an der rechten Schulter durch eine Scheibenfibel gehaltenen und um die Körpermitte in einen Bausch zusammengefassten (?) Gewand zeigt, vielleicht eher eine Amazone aus einer mythologischen Szene als eine Artemis/Diana.
Letztere Funde sowie noch in den 1970er/1980er Jahren mehrfach im Acker beobachtete und vom Landwirt zur Seite geräumte „Marmortrümmer”[22] lassen auf eine nennenswerte Nutzung der Hügelkuppe in der Römerzeit schließen, zu einer Zeit, als am Frauenberg das bekannte Heiligtum und die – vor allem in der frühen Kaiserzeit und dann auch in der Spätantike wichtige – Siedlung bestanden.
Dazu passt, was schon Staudinger zur Hügelkuppe zu berichten weiß und womit wir unseren Besuch beim Kögelbauer abschließen wollen: „Auf der Ackerterrasse (Scheitelterrasse der Forstwaldkuppe. Der Besitz KÖGELBAUER ist ringsum von bischöflichem Grundbesitz umgeben) ackert Herr Kriegl an einer bestimmten Stelle auf Steinbrocken und finde da immer merkwürdig geformte Steinkugeln (Verschwunden, hatte sie aufgehoben).”[23]
Illek schließt seine Betrachtungen zum „Kogelbauer / Frauenberg”[24]:
„Unser Tun” (am nahe gelegenen Dexenberg, Gemeinde Lang) „war jederzeit begleitet vom wohlwollend freundlichen /
Entgegenkommen der Bauersleute, die uns aus ihrem Garten nicht /
Nur mit Salat und Gemüse versorgten. Und so hielten es auch die /
Besitzer des Kogelbauerhofs, wenn wir vom Baden (im Sulmsee) kommend bei ihnen /
Einkehrten. Der Frauenberg stand am Anfang meiner Sammlertätigkeit. /
Römische Münzen, eine Chrysoprasperle, Terra Sigillata, Bruchstücke von /
Grafit-Tonscherben aus der Latenezeit” (sic!) „– Von da an war ich besessen.”
Anmerkungen
[1] Rudolf Illek (28. März 1923 Müzzuschlag – 3. Oktober 2004 Graz) war u. a. Mitarbeiter an etwa 80 Kultur- und Dokumentarfilmen als Kameramann, Autor, Cutter und Regieassistent, Vertragsbediensteter am Landesmuseum Joanneum und Film- und Medienreferent der Diözese Graz-Seckau. Seine Verdienste um die steirische Archäologie werden an anderer Stelle noch eingehend zu würdigen sein. Für Auskünfte und Überlassung von Unterlagen sei dem Enkel von Rudolf Illek, Herrn Mario Illek, Graz, gedankt.
[2] Gert Christian/Bernhard Hebert u. a., Nachruf OSR Prof. Eduard Staudinger. In: Sprechende Steine. Mitteilungsblatt des archäologischen Vereines Flavia Solva 15 (2001), 4–7; Gert Christian, HS-Dir. i. R. Prof. Eduard Staudinger (23. Dezember 1910 – 19. Februar 2001). In: Othmar Pickl (Hg.), Meinhard Brunner (Red.), XXVI. Bericht der Historischen Landeskommission für Steiermark über die 20. Geschäftsperiode (2000–2004) und die Kommissionstätigkeit bis September 2005 (Graz 2005), 38–40; (Barbara Porod), Eduard Staudinger. Das archäologische Gewissen von Flavia Solva. Schaufenster in die Römerzeit 2018,
https://www.museum-joanneum.at/flavia-solva/unser-programm/ausstellung/event/eduard-staudinger (29. 4. 2026).
[3] Mit steirischen Beispielen zuletzt: Bernhard Hebert/René Ployer, „Die Römer sind überall – aber wie lange noch!” In: Lina Diers/Dominik Hagmann u. a. (Hgg.), Cursus studiorum. Festschrift für Günther Schörner zum 65. Geburtstag (Heidelberg 2025), 443–451.
[4] Lt. Staudinger-Protokoll Nr. 403 aus 1965, S. 3. Die sog. Staudinger-Protokolle sind im Universalmuseum Joanneum, Museumsabteilung Archäologie & Münzkabinett archiviert. Für das Ausheben sei Daniel Modl, Universalmuseum Joanneum, gedankt. Im zitierten Abschnitt verweist Staudinger auch auf überlieferte Spukgeschichten, wobei er hierfür, wie auch sonst öfters in den zitierten Protokollen den „Nachlass Heidinger” verwendet, also die von Staudinger übernommenen Notizen des (u. a.) Wirtschaftsbeamten der bischöflichen Gutsverwaltung Schloss Seggau, Franz Heidinger (31. Marz 1884 – 1. April 1964); dazu: Stephan Karl/Gabriele Wrolli, Der Alte Turm im Schloss Seggau zu Leibnitz. Historische Untersuchungen zum ältesten Bauteil der Burgenanlage Leibnitz in der Steiermark (= Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark 55, 2011), 57 mit Anm. 67. Für den Literaturhinweis sei Stephan Karl, Graz, gedankt.
[5] Staudinger-Protokoll Nr. 403 aus 1965, S. 3.
[6] Staudinger-Protokoll Nr. 405 aus 1965, S. 11 auf Grundlage des (weitergeführten) Franziszeischen Katasters. In diesem Protokoll sind auch die Grabungen Staudingers in zwei Hügelgräbern nahe der Sulm auf Gst. Nr. 684/1 KG Seggauberg beim Müllerkreuz (Gst. Nr. 632) dokumentiert.
[7] Staudinger-Protokoll Nr. 405 aus 1965, S. 6f.
[8] Gerald Fuchs, ALA FKat. Nr. 687-181/1; Kopie in den Ortsakten des Bundesdenkmalamts am Landeskonservatorat für Steiermark. Für das Zitat und weitere Recherchen sei Jörg Fürnholzer, Bundesdenkmalamt, gedankt.
[9] Koordinaten Lambert (neu) EPS 31287: 66667,74; 321288,66.
[10] Für Hinweise und die Abbildungsvorlage sei Susanne Tiefengraber, Institut für südostalpine Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE, Graz, gedankt. Ergebnisse des genannten Projekts sind im Kartenportal des Digitalen Atlas Steiermark – Gesellschaft, Bildung und Kultur – Kunst und Kultur – Denkmalschutz BDA – abrufbar.
[11] Koordinaten Lambert (neu) EPS 31287: 566724,33; 321475,94.
[12] 18. Januar 1875 – 24. März 1951.
[13] Für die Recherchen in der Inventar-Datenbank sei Anton Steffan, Burgmuseum Deutschlandsberg, und Ulla Steinklauber, Graz, gedankt.
[14] BMDL Inv. Nr. 1339/1: mit Rot-/Grafitschwarzbemalung und metopenartig an der Schulter aufgereihten Feldern senkrechter Kanneluren; innen Reste eines geometrischen Dekors in Grafitschwarzbemalung; BMDL Inv. Nr. 1339/2: mit Resten von Grafitschwarzbemalung.
[15] Andreas Bernhard, Untersuchungen im hallstattzeitlichen Gräberfeld »Muskervastlwald« am Burgstallkogel in Burgstall, Steiermark. In: Fundberichte aus Österreich 61 (2022), 379. Für den Literaturhinweis sei Andreas Bernhard, Burgmuseum Deutschlandsberg, gedankt.
[16] Für den Hinweis sei Anton Steffan, Burgmuseum Deutschlandsberg, gedankt.
[17] Diether Kramer, Vom Neolithikum bis zur römischen Kaiserzeit. Untersuchungen zur ältesten Besiedlungsgeschichte der Steiermark, mit besonderer Berücksichtigung der mittelsteirischen Höhensiedlungen (Diss. Salzburg 1981), 217 Nr. 3, abrufbar unter
https://www.hlk.steiermark.at/cms/dokumente/12687896_147004688/77b0bd7f/AA_Kramer_Diss_02_klein.pdf (6. 5. 2026). – Bernhard Hebert, Materialien zur archäologischen Landesaufnahme der Steiermark (2), Typoskript in den Akten des Bundesdenkmalamts, Landeskonservatorat für Steiermark GZ. 1647/86 vom 18. 10. 1986.
[18] BMDL Inv. Nr. 1066/4-11: grafitierte Keramik, häufig mit Kammstrich, LTC/D.
[19] BMDL Inv. Nr. 1066/2-3: Sesterze Antoninus Pius und Gordianus III.
[20] Illek schildert in seinem literarisch-autobiographischen Buch „Hochzeiten und Tiefschläge. Ein Eheleben” (Graz 2003, ohne Seitenzählung) unter den Nummern 188 bis 191 eindrücklich seine Oberflächenaufsammlungen auf steirischen Fundstellen. Daneben hat Illek auch in der archäologischen Fachliteratur publiziert: z. B. Wolfgang Artner/Bernd Engelhardt/Bernhard Hebert/Rudolf Illek/Manfred Lehner, Der Wartenstein bei Ligist, Bezirk Voitsberg, eine Höhensiedlung mit Chamer Funden in der Steiermark. In: Die Stellung der endneolithischen Chamer Kultur in ihrem räumlichen und zeitlichen Kontext, Kolloquien des Instituts für Ur- und Frühgeschichte Erlangen 1 (Erlangen 2001), 41–55.
[21] Im Zuge der Recherchen zu diesem Blogbeitrag erfolgte auch die Aufnahme in die Bilddatenbank UBI ERAT LUPA:
https://lupa.at/36527 (17. 5. 2026). Für Hinweise sei Paul Bayer, Graz, gedankt.
[22] Für den Hinweis sei Anton Steffan, Burgmuseum Deutschlandsberg, gedankt.
[23] Staudinger-Protokoll Nr. 405, S. 6.
[24] Rudolf Illek, „Hochzeiten und Tiefschläge. Ein Eheleben” (Graz 2003, ohne Seitenzählung), Nr. 190.
HR Univ.-Doz. Dr. Bernhard Hebert, Studium der Klassischen Archäologie und Klassische Philologie in Graz und Wien. Promotion zum Doktor der Philosophie 1984 sub auspiciis praesidentis. 1992 Habilitation für das Fach Klassische Archäologie in Graz. 1986 bis 2011 Archäologe im Landeskonservatorat für Steiermark, 2011 bis 2025 Leiter der Abteilung für Archäologie des Bundesdenkmalamts. Seit 1985 Lehrtätigkeit an den Universitäten Graz, Innsbruck und Wien. Ab 1988 Korrespondent, seit 1999 Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark (HLK), von 2007 bis 2019 Mitglied im Ständigen Ausschuss der HLK.

